lass Flocken rocken!

Beim langsamen Trocknen in warmer Luft, auch dörren oder dehydrieren genannt, entweicht das geschmacksneutrale Wasser. So bleibt Gemüse lange haltbar, ganz ohne Zusatz von Konservierungsstoffen. Es nimmt handliche Ausmaße an und gewinnt beim Einweichen Form und Konsistenz zurück.



Nahrung mittels Sonne und Wind zu trocknen, ist eine uralte Idee und war lange Zeit die einzige Möglichkeit Nahrung zu konservieren. Durch den Trocknungsprozess wird die Feuchtigkeit weitestgehend entzogen und das Gemüse und Obst verdirbt nicht. Bakterien, Schimmel- und Hefepilze sowie Enzyme benötigen Feuchtigkeit für den Zersetzungsprozess.
Da die Feuchtigkeit fehlt, verlieren die Zutaten wesentlich an Gewicht und Volumen, auch die Farbe verändert sich - während die Vitalstoffe weitestgehend erhalten bleiben. Die Vorteile gegenüber dem Einfrieren oder Kochen sind nicht von der Hand zu weisen: die Zellstruktur der Lebensmittel wird nicht verändert und die Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe bleiben erhalten.

Gedörrtes Gemüse und Obst lässt sich leicht wieder in seinen mehr oder weniger ursprünglichen Zustand versetzen, denn es nimmt Flüssigkeit auf und erreicht so fast wieder seine vorherige Größe und Konsistenz. Wichtig dabei ist, das eventuelle Zugabe von Öl erst nach ein paar Minuten erfolgt, um die Wasseraufnahme nicht zu behindern. Warmes Wasser beschleunigt den Prozess. Einfach das Gemüse in eine Schale geben, mit Wasser bedecken und ca. 15 Minuten ziehen lassen.

Getrocknetes Gemüse ist immer „frisch“

Die Zutaten werden direkt nach der Ernte gereinigt, geschnitten und getrocknet. Dunkel und trocken gelagert sind sie dann mehr als zwei Jahre haltbar – theoretisch, denn wir gehen davon aus, dass sie vorher längst bei Euch im Napf gelandet sind.
Immer mit dabei: Reich an Vitalstoffen, leicht an Gewicht und mit ihrem geringen Volumen sind unsere Gemüsemischungen natürlich auch die idealen Begleiter für unterwegs.